7 Gründe für eine Reise in der Nebensaison

Italienisches Dorf by Marco Carlone

Einige von Euch haben den Sommer sicher an weißen Stränden verbracht, haben die Hitze genossen und noch einmal richtig Energie für die dunklen Wintertage getankt. Auch für uns von amavido neigen sich nun diese verheißungsvollen Sommertage am Tyrrhenischen Meer  bei Franco und nicht enden wollende Sommerabende im Weingut von Luca dem Ende zu. Doch kein Grund Trübsal zu blasen, denn nun beginnt die Nebensaison…

Gerade der Herbst bietet für Slow Traveler und solche, die es noch werden wollen, viele Vorteile und Erlebnisse der besonderen Art.

Unsere Hauptgründe für eine Reise in der Nebensaison wollen wir euch deshalb an dieser Stelle vorstellen! 

1. Die vielen Menschen…

…sind NICHT DA. Jedenfalls die 85% die bereits im Sommer ihren ‘All-inclusive’ gelebt haben. Aber mal im Ernst, die Strände und Wanderwege sind freier, romantische Gässchen in Städten und Dörfern lassen sich in aller Ruhe erkunden. Auch wenn eine Reise mit amavido so oder so keine Fahrt in den Massentourismus bedeutet, stellt sich doch nach den Sommermonaten und der ganzen ‘Dolce Vita’ langsam ein bischen Ruhe ein.

2. Der Kostenfaktor

Auch wenn das den meisten von euch bekannt sein wird, verdient es noch einmal einer Erwähnung. Denn den wenigsten ist bewusst, wie viel günstiger es in der Nebensaison tatsächlich werden kann, wie etwa ab September auf Sardinien bei Gianluca und Sebastiano. Außerdem gibt es durch die geringere Anzahl an Menschen mehr Auswahl bei den Zimmern. Vielleicht will der ein oder andere ja die Gunst der Stunde nutzen und sich nun ein Zimmer höherer Preisklasse gönnen ;). Sieh dir als Beispiel das Haus von Pascale an, das mit seiner einfachen Eleganz und dem umweltfreundlichen Konzept zum sogenannten ‘Agritourismo’ in San Marcello, den Marken gehört.

3. Herbstliche Atmosphäre

herbstlicher Wald
Bild: amavido-Fotografin Marina Vincenti 

Neue Lichtverhältnisse und kühlere Farben werfen im wahrsten Sinne des Wortes ganz neue Lichter auf die italienischen Landschaften. Ein paar Regenschauer im Übergang zwischen Sommer und Herbst tauchen etwa die Landschaft von Umbrien ein letztes Mal in ein saftiges Grün, bevor langsam die Wälder ihre lang erwarteten goldenen Farben annehmen. Dazu bilden kühle blaue Herbsthimmel einen unglaublich schönen Rahmen für Wandertouren, die noch lange in Erinnerung bleiben sollen.

4. Noch ein bischen Sommer tanken

Wer noch nicht genug vom Sommer hat, der muss gar nicht um den halben Globus fliegen. Die Temperaturen sind milder, aber mit einem Durchschnittswert von 25 Grad immer noch geeignet für entspannte Tage am Strand. Gerade im Süden Italiens kann es jetzt nochmal warm werden, zu empfehlen sind hier zum Beispiel Sardinien und Kalabrien (wo übrigens amavido Mitgründer Marie-Janet und Dominik in ihrer Kindheit viele Spätsommer verbrachten). Cabras auf Sardinien bietet mit seinen vielen kleinen Stränden einen Ort, an dem sich der Sommer angenehm in die Länge ziehen lässt. Im südlichsten Teil Italiens, in Kalabrien, fällt auch im Oktober noch kaum Regen. Die milderen Temperaturen sind perfekt für Ausflüge in die umliegenden, traditionellen Dörfer, die ihr nun ohne großes Gedränge entdecken könnt. Auch richtig schön sind Fahrradausflüge durch die atemberaubende Landschaft Oristanos, auf Sardinien.

Oristano_Sardinien
Carbas, Sardinien

5. Saisonelle Aktivitäten

Bei amavido stehen gemeinsame Aktivitäten mit euren Gastgebern und Menschen aus der Umgebung im Vordergrund. In den Sommermonaten haben wir begonnen, ein vielfältiges Angebot in den Urlaubsorten vorzubereiten. So möchten wir eine intensive Erfahrung mit der italienischen Kultur ermöglichen. Auch im Herbst bieten sich ein paar ganz besondere Aktivitäten an, die euch am italienischen Leben teilhaben lassen: Die Ernten stehen an! Klingt nach Arbeit? Naja, helft doch einfach mal Karin und Salvatore auf Sizilien bei der Olivenernte und seht selbst. Und am Abend werdet ihr feststellen, dass eigens erarbeitetes Essen am Besten schmeckt. Das gleiche gilt für Weine: jetzt kann man die Ernten der nächsten großen Weine der Region miterleben. Kostet inmitten der grünen Hügel von Fratte Rosa, Marken, zusammen mit eurem Gastgeber Luca die neuen Weine der Saison.

6. Balance für den Tourismus

Ein positiver Nebeneffekt einer Reise in der Nebensaison ist die bessere Auslastung für eure Gastgeber und die Einwohner der Dörfer. So ist sicher gestellt, dass diese nicht nur zur Hauptsaison wirtschaftliche Erfolge erzielen können. Ein wichtiger Faktor für die vielen kleinen Dörfer, die mit Hilfe der Gäste wieder an Aufschwung gewinnen sollen. Für euch ergibt sich daraus der Vorteil weniger gestresster Gastgeber, die mehr Zeit haben, auf eure individuellen Wünsche einzugehen und euch so vielleicht noch die ein oder anderen Geheimtipps verraten zu können :)

7. Events und Feste

Und dann gibt es da auch noch das ein oder andere Fest, um die neue Jahreszeit zu begrüßen. Diese Gelegenheit sollte man sich nicht entgehen lassen, denn hier demonstrieren die Italiener gerne ihre ganze kulturelle und kulinarische Bandbreite. So findet Ende Oktober in Urbino, Marken, das “ChocoUrvinum” statt, ein einzigartiges Geschmackserlebnis für Groß und Klein. In den Monaten Oktober und November wird vielerorts der Trüffel gefeiert, dem man so viele Geschmackserlebnisse verdankt. In der Gegend von Patrizia, Fratino, dreht sich jedenfalls eine ganze Messe nur um diesen besonderen Pilz. Wenn ihr wissen wollt, was sonst noch so los ist, schaut auch mal hier rein: http://www.norditalien-magazin.de/veranstaltungskalender/index.php.

Fallen Euch noch weitere Gründe ein, warum ihr es liebt in der Nebensaison zu verreisen? Wir freuen uns auf Eure Ideen in den Kommentaren!

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