Reisen mit Herz

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Heute erzählt euch Lucia, auch eine unserer Mitgründerinnen, warum ihr die Idee von amavido quasi „in die Wiege“ gelegt worden ist und warum nachhaltiges Reisen oder auch slow tourism für sie schon immer eine Herzensangelegenheit ist. Viel Spaß beim Lesen:

Mein Name ist Lucia und ich habe es schon immer geliebt, zu reisen. Es lässt mich gut fühlen und jeder Anflug von Traurigkeit ist durch das Reisen wie weggeblasen. Doch nicht nur das Kennenlernen von anderen Ländern macht mich dabei glücklich, sondern besonders das Kennenlernen neuer Menschen und Kulturen. Mir kommt es fast so vor als könnte ich dadurch ein anderes Leben leben. Zusammengefasst kann man sagen: Reisen gibt mir das wunderbare Gefühl, mehrere Leben gleichzeitig Leben zu können.

In den letzten Jahren ist mir aufgefallen, dass besonders die Reisen mich am meisten ausgefüllt haben, bei denen ich mich nicht als Tourist gefühlt habe – und so habe ich immer wieder diesen Typ Reise gesucht und gelebt. Denn, wenn ich ehrlich bin, war ich noch nie der Typ, der sich gerne an einen Pool eines all inclusive Palastes legt… Lieber bin ich zu Fuß den Jakobsweg gegangen, bin mehrere Monate in Kenia Gast bei einer katholischen Mission gewesen, habe bei einem Stadtplanungsprojekt in La Habana geholfen oder bei einem Entwicklungsprojekt für nachhaltigen Tourismus in den Anden von Ecuador gearbeitet. Ich habe immer versucht, während des Reisens zu arbeiten oder etwas Schönes und Nützliches aufzubauen, um gleichzeitig Erfahrungen mit anderen auszutauschen und zu teilen. Und so kam die Idee zu amavido eigentlich ganz von alleine zu mir.

Als ich damals Dominik kennenlernte, haben wir gleich über unsere Leidenschaft gesprochen: Besonders, wie schön Italien ist und wie viele zauberhafte kleine Orte es noch zu entdecken gibt. Wie großartig es ist, Erlebnisse auf der Reise ins Herz zu schließen und wie wir die wahre Essenz eines Landes sehen und spüren und an welchen Fleckchen wir die Kultur wirklich erleben, ja aufsaugen können. Dort, wo der Alltag, die Traditionen, die Geschichte noch wirklich von den Leuten bestimmt wird und wie sehr – heute mehr denn je – diese kleinen Orte frisches Blut benötigen, um im standardisierten und zumeist unpersönlichen Tourismus von heute zu überleben. Von daher war es nur natürlich, dass wir ein Projekt als Vision im Kopf hatten, das sich genau um diese versteckten und wertvollen Orte kümmert. Ein Projekt, mit dem wir die Einzigartigkeit kleiner Dörfer schützen und gleichzeitig unterstützen können. Denn diese Orte habe ich bei meinen eigenen Reisen immer gesucht und jetzt kann mit ich anderen diese Kostbarkeiten meines Heimatlandes teilen: Italien.

Lucia hat übrigens auf glistatigenerali einen Artikel geschrieben, warum die Entwicklung zu einer anderen Form von Tourismus so wertvoll für die kulturellen Schätze eines Landes sind – mit dem Google Übersetzer kann man ihn spielend lesen 😉

http://www.glistatigenerali.com/beni-culturali_turismo/dallo-slow-food-allo-slow-tourism-il-potenziale-di-borghi-e-paesi-italiani/

Wie ist es denn für euch? Was lässt euer Herz auf einer Reise hoch hüpfen?

Reisen mit Herz…

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